200 historische Fahrzeuge, 39 Automobilmarken,
606 Kilometer: das ist die Bilanz der Donau Classic.
Auch das Lohmann Team, das mit einem BMW 318i aus dem Baujahr 1989 an den Start ging, zog eine erfreuliche Bilanz: zweite Teilnahme, 29 Platz in der Gesamtwertung. Dieses Ergebnis stimmte das Team zufrieden, doch die Platzierung war nicht das wichtigste.
Bei der siebten Donau Classic in Ingolstadt vom 21.-23. Juni ging es nicht um das schnellste Auto oder eine gute Platzierung, sondern um Strategie, schöne Autos und Kontaktpflege. Dabei nutzte das Lohmann Team die entspannte Atmosphäre um mit Zulieferern, Audi-Entwicklern und Entscheidern Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Denn bei der Ralley sind sowohl Autoliebhaber als auch Hersteller und Zulieferer stark vertreten. Jede freie Minute wurde zu Gesprächen rund um die Automobilwelt genutzt – kein Wunder, denn Audi ist Hauptsponsor der Veranstaltung.
Die Donau Classic gilt als anspruchsvoll sowohl für den Fahrer als auch für den Beifahrer. Die Strecke und Wertungsprüfungen verlangen den Teilnehmern ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und strategisches Denken ab: auf die gesamte Strecke gesehen dürfen die Autos nicht schneller als 49 km/h fahren. Kein Leichtes bei einer solch langen Strecke, die durch Städte und malerisch Überlandwege verläuft. Auch das Publikum, das zahlreich an der Strecke erschienen war, stellte sich häufig als fachkundig heraus und am „Team-Lohmann“ interessiert. Allgemein war das Interesse an den „Bonding Engineers“ und an ihrem BMW 318i groß.